Abschied Hirschengraben, Neustart Kreuzbühl und Besuch des Papstes
Die 1980er Jahre markieren einen Wendepunkt: Die Schule zieht vom Hirschengraben in das neue Schulhaus Kreuzbühl und feiert gleich drei Jubiläen. Koedukation wird zum Standard, und der Empfang von Papst Johannes Paul II. am Flughafen Kloten bleibt unvergessen.
Von der Mädchenschule zur Koedukation
Nach über 50 Jahren endet die Ära des Schulhauses Hirschengraben. 1981 wird zum Jahr des Neuanfangs: Nach einem Sommersemester des Abschieds ziehen Lehrer und Schüler am 19. Oktober 1981 mit Pulten, Büchern und Schränken in die neue Schulanlage Kreuzbühl.
Mit dem Schuljahr 1984/85 ist der Wandel von der Mädchenschule zur koedukativen Schule vollzogen und seither werden alle Klassen gemischt geführt. Im selben Jahr wird das 60-jährige Bestehen der Schule mit drei Jubiläumsfeiern gewürdigt. Ein weiteres Highlight ist der Besuch von Papst Johannes Paul II. am Flughafen Kloten.
Dr. Mario Vassalli
Schulratspräsident
1981 – 1991
Dr. Robert Hafner
Schulratspräsident
1961 – 1981
Dr. phil. Karl Wick
Direktor
1989 – 1995
Dr. phil. Magnus Wolfensberger
Direktor
1981 – 1988
Klassenlager in letzter Minute gerettet
Nach anfänglicher Ablehnung machte die Fürsprache der Schulleitung das Brienzer Rothorn-Lager für die 3. Sekundarklasse Kreuzbühl doch noch möglich.
Ein Traum am Genfersee – geplantes Internat bleibt Vision
1984 blieb der Plan, das Internat Sankt-Gingolph in die katholischen Schulen Zürich zu integrieren, an finanziellen Hürden stecken.
Von der Mädchenschule zur modernen Gemeinschaft
Der Wandel von der reinen Mädchenschule zur koedukativen Schule ist vollzogen: Mit dem 60. Schuljahr (1984/1985) werden an der Schule Kreuzbühl nur noch gemischte Klassen geführt – ein Prozess, der 1973 mit der ersten gemischten Klasse begann.
Geschichte zum Anfassen – Schülerinnen und Schüler empfangen Papst Johannes Paul II in Zürich
1984
60 Jahre katholische Schulen Zürich – Dreifaches Jubiläum mit Festen und Linth-Fahrt
Schulhaus in Flammen – Fussballmatch führt zu Brandkatastrophe
Die Leidenschaft für das WM-Spiel Italien gegen Brasilien führte zu einem verheerenden Brand im Schulhaus Schwamendingen, als ein explodierender Fernseher den Pavillon zerstörte und erheblichen finanziellen Schaden verursachte.
Nach mehr als einem halben Jahrhundert am Hirschengraben fand die katholische Schule ein neues Zuhause an der Kreuzbühlstrasse.
ein Meilenstein in der Schulgeschichte.
ein Meilenstein in der Schulgeschichte.
Umzug vom Hirschengraben in das neue Schulhaus Kreuzbühl
Nach drei intensiven Zügeltagen konnte am 19. Oktober 1981 das moderne Schulhaus Kreuzbühl bezogen werden – ein neuer Anfang für Lehrkräfte und Schülerschaft.
Abschied von der Mädchenschule Hirschengraben
Bis zum Schuljahr 1980/81 haben 6’686 Schülerinnen – und in den letzten sieben Jahren auch Schüler – die Sekundarschule am Hirschengraben durchlaufen.
6'686
Schülerinnen und Schüler
55
Jahre Hirschengraben
Ein fester Grund für die Zukunft – Grundsteinlegung des Schulhauses Kreuzbühl
Mit der feierlichen Grundsteinlegung beginnt der Bau eines modernen Schulhauses und ein neues Kapitel für die Schule.
«…wurde in einer schwierigen weltpolitischen Lage, aber mit Zustimmung des höchsten und gütigsten Gottes dieser Grundstein hier von Hans Henny, dem apostolischen Protonotar und Generalvikar von Zürich, zur Ehre der Jungfrau und Gottesmutter Maria und zum Wohl der katholischen Jugend unseres Zürcher Vaterlandes gelegt.»
Schulhauses Kreuzbühl
Schulhauses Kreuzbühl































