Wachstum mit Weitblick neue Klassen und Lehrkräfte am Hirschengraben
1926 zog die katholische Schule ins neu erbaute Schulhaus am Hirschengraben 66. Mit zusätzlichen Klassen, neuen Lehrkräften und mehr Raum wurden die Weichen für die Zukunft gestellt. Ein dreitägiges Einweihungsfest machte den Neuanfang unvergesslich.
Das neue Schulhaus bringt Raum für zusätzliche Klassen und neue Lehrkräfte
Die Unterrichtsräume an der Schienhutgasse 7 boten der katholischen Schule zunächst ein solides Zuhause. Doch mit der Zeit wurde der Platz knapp, und die steigende Schülerzahl machte einen Umzug notwendig. Im Schuljahr 1926/27 wurde das neue Schulhaus am Hirschengraben 66 bezogen. Der Umzug brachte nicht nur mehr Raum, sondern eröffnete der Schule auch neue Möglichkeiten.
Neben den bestehenden Klassen konnten eine dritte Sekundar- und eine siebte Primarklasse eröffnet werden. Zudem stiessen neue Lehrkräfte hinzu, darunter Sr. Adelwina Anderes aus dem Kanton St. Gallen und Sr. Theodolinde Baumann aus Dietikon.
Einweihungsfeier in drei Akten
Die Einweihung des Schulhauses fand im Oktober 1926 mit einem dreitägigen Fest statt. Direktor Hall hielt eine Ansprache, in der er die Schulgemeinschaft zu «freudiger Arbeit und sorgsamer Behandlung des neuen Hauses» ermahnte. Pfarrer Basilius Vogt segnete das Gebäude sowie alle Lehrenden und Lernenden, womit die Schule einen symbolischen Neuanfang feierte.
Die Schülerinnen trugen zur Feierlichkeit bei, indem sie Gedichte vortrugen und mit Gesang die Versammlungen bereicherten – ein Ausdruck der lebendigen und kreativen Schulkultur, die bis heute besteht.